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»Museum des Ichs«: Unterschied zwischen den Versionen

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[[en:»Museum of the I«]]
[[en:{{T|Museum of the I}}]]
Dies ist eine Umgebung mit performativem Element zur Unausweichlichkeit der [[»(Autofiktiver Roman)«|Autofiktion]].  
Dies ist eine Arbeit über das Schweigen – als Umgebung mit performativem Element. Ihr Bezug ist Langmack's Ankündigung von 2015, er werde seine Geschichte erzählen. Dies dauerte jedoch weit länger als geplant. Um seine Glaubwürdigkeit zu wahren, schwieg er bis zum Schluss und akzeptierte damit im wirklichen Leben den Verlust der Kontrolle über sein Thema. Das {{T|Museum des Ichs}} ermöglicht das körperliche Erfahren von Ideen, die er dabei festgehalten hat.
Aus dem Erläuterungsbericht:
<blockquote>
Schweigen erzeugt einen''Spiegel des Ichs'' im Kopf der Person, die schweigt oder beschwiegen wird. [[:Kategorie:2015 Februar bis 2023 Mai|2015]] kündigte Olaf Langmack an, nun [[Professionelle_Motive#BILDROMAN|bald]] seine Geschichte zu erzählen, ohne jedoch näher darauf einzugehen. Sein jahrelanges Schweigen stellte alle sozialen Beziehungen auf eine harte Probe, manche sogar darüber hinaus.
</blockquote>
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[[Datei:Vernissage.Museum-des-Ichs.IMG 7383.png|400px|Copyright &copy; 2023 Miriam Jesske]]<br/><br/>
Geöffnet Wochentags [[Spezial:Kontakt|nach Vereinbarung]]


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[[Datei:Vernissage.Museum-des-Ichs.IMG 7383.png|240px|Copyright &copy; 2023 Miriam Jesske]]<br>
! colspan="2" | [[transformal GmbH:Konventionen#Archivdaten|Archivdaten]] &nbsp;
 
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==Residenz==
| A '''Beschreibung'''  || Umgebung mit performativem Element<br>Maße: ca. 7,85 m (T) x 5,9 m (B) x 2,95 m (H)
Die {{W|Residenz}} ist eine traditionsreiche Form der Kunstförderung. Eine Künstler:in wird eingeladen, für eine befristete Zeit von Alltagssorgen befreit am Ort der Residenz ihrer Kunst nachzugehen. Künstler führen Residenzen im Lebenslauf auf, da sie, ähnlich wie Sammlungen oder Ausstellungen ihren beruflichen Status dokumentieren. Während in klösterlicher Abgeschiedenheit das Klosterleben und sein religiöser Hintergrund dem spirituellen Erleben dienen oder es für Gäste ermöglichen sollen, ergibt sich eine Führung im Fall der Residenz durch den Ort und die Bedingungen, welche Künstler:innen erfüllen, denen der Aufenthalt gewährt wird.
 
==Omnipräsenz==
Die {{W|Omnipräsenz}} ist der Aufenthalt in einer stimulierenden Umgebung.<ref name="UMGEBUNG" /> Sie dient dazu, sich von sozialen Bezügen und deren Ortsgebundenheit zu lösen. Die betreffende Umgebung ist weder für jede Person geeignet noch didaktisch durchdacht. Es gibt keine Rituale, wie sie das Klosterleben auszeichnet und denen sich der Klostergast anschließen kann. Die Omnipräsenz unterscheidet von der Residenz, dass sie sich nicht an Künstler richtet. Sie unterscheidet vom Kloster, dass sie keine Vorstellung jenseitiger Spiritualität kennt und deren Mission dient. Die Omnipräsenz befreit nicht von Alltagssorgen. Sie hilft, mit ihnen umzugehen, indem Besucher ihre Kostenbeteiligung selbst festlegen.<ref name="GRUNDSÄTZE" /> Klöster, die Gäste aufnehmen, mögen dies ähnlich praktizieren.
 
==Anmerkung==
<references>
<ref name="UMGEBUNG">Als {{W|Umgebung}} werden Kunstwerke bezeichnet, die durch einen Raum begrenzt sind. Anschaulich und vereinfacht nimmt sich die Künstler:in die Möglichkeiten einer Inneneinrichter:in oder Innenarchitekt:in.</ref>
<ref name="GRUNDSÄTZE">Vgl. dazu die [[Professionelle_Dienste#Geschäftliche_Grundsätze|geschäftlichen Grundsätze]] der transformal GmbH.
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! {{T-C|2}} | [[transformal GmbH:Konventionen#Archivdaten|Archivdaten]] &nbsp;
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| B '''Zustand''' || seit 2025 Februar: Praxis
| {{T-HRVT}} | A&nbsp;'''Beschreibung''' || Umgebung mit performativem Element. Gegen Kostenbeteiligung sind längere Aufenthalte möglich, mit denen die Besucher:in die Rolle des performativen Elements einnimmt. Voraussetzung ist eine formlose Bewerbung mit persönlicher Empfehlung, die auch als Bürgschaft für anfallende Kosten gilt.
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| C '''Herstellung''' || 2019 November: Konzept<br>2023 März: Vorbereitung Raum<br>2023 August bis September: Aufbau
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| style="width: 65%;" | Betrieb seit 2025 Februar
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| {{T-HRVT}} | C '''Herstellung''' || 2019 November: Konzept<br>2023 März: Vorbereitung Raum<br>2023 August bis September: Aufbau
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| D '''Eingang''' || 2023 Oktober  
| {{T-HRVT}} | D '''Eingang''' || 2023 Oktober  
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| {{T-HRVT}} | E '''Ort''' || Maße: ca. 7,85 m (T) x 5,9 m (B) x 2,95 m (H)<br>Lage unweit der geografischen Mitte Berlins
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| E '''Ort''' || Betriebsräume der transformal GmbH
| {{T-HRVT}} | F '''Bezug''' || [[{{T|{{KG3}}}}]], [[:Kategorie:2015 Februar bis 2023 Mai|Februar 2015 bis Mai 2023]]
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| F '''Bezug''' || Daseinsphilosophie
| {{T-HRVT}} | G '''Reifegrad''' || Fertige Arbeit, [[{{T|Entfalter}}|Erläuterungsbericht]]
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| G '''Reifegrad''' || Fertige Arbeit<br>[[&raquo:Entfalter&laquo;|Erläuterungsbericht]]
| {{T-HRVT}} | H&nbsp;'''Zugehörigkeit''' || Olaf Langmack, transformal GmbH
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| H&nbsp;'''Zugehörigkeit''' || Olaf Langmack<br>transformal GmbH
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[[Kategorie:Beschreibung]]
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[[Kategorie:Archivdaten]]
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[[Kategorie:Fertige Arbeit]]
[[Kategorie:Fertige Arbeit]]
[[Kategorie:Umgebung]]
[[Kategorie:Umgebung]]
[[Kategorie:Erläuterungsbericht]]
[[Kategorie:Erläuterungsbericht]]
[[Kategorie:Webmitteilung]]

Aktuelle Version vom 20. August 2025, 14:05 Uhr

Dies ist eine Arbeit über das Schweigen – als Umgebung mit performativem Element. Ihr Bezug ist Langmack's Ankündigung von 2015, er werde seine Geschichte erzählen. Dies dauerte jedoch weit länger als geplant. Um seine Glaubwürdigkeit zu wahren, schwieg er bis zum Schluss und akzeptierte damit im wirklichen Leben den Verlust der Kontrolle über sein Thema. Das »Museum des Ichs« ermöglicht das körperliche Erfahren von Ideen, die er dabei festgehalten hat.

Copyright © 2023 Miriam Jesske

Residenz

Die ›Residenz‹ ist eine traditionsreiche Form der Kunstförderung. Eine Künstler:in wird eingeladen, für eine befristete Zeit von Alltagssorgen befreit am Ort der Residenz ihrer Kunst nachzugehen. Künstler führen Residenzen im Lebenslauf auf, da sie, ähnlich wie Sammlungen oder Ausstellungen ihren beruflichen Status dokumentieren. Während in klösterlicher Abgeschiedenheit das Klosterleben und sein religiöser Hintergrund dem spirituellen Erleben dienen oder es für Gäste ermöglichen sollen, ergibt sich eine Führung im Fall der Residenz durch den Ort und die Bedingungen, welche Künstler:innen erfüllen, denen der Aufenthalt gewährt wird.

Omnipräsenz

Die ›Omnipräsenz‹ ist der Aufenthalt in einer stimulierenden Umgebung.[1] Sie dient dazu, sich von sozialen Bezügen und deren Ortsgebundenheit zu lösen. Die betreffende Umgebung ist weder für jede Person geeignet noch didaktisch durchdacht. Es gibt keine Rituale, wie sie das Klosterleben auszeichnet und denen sich der Klostergast anschließen kann. Die Omnipräsenz unterscheidet von der Residenz, dass sie sich nicht an Künstler richtet. Sie unterscheidet vom Kloster, dass sie keine Vorstellung jenseitiger Spiritualität kennt und deren Mission dient. Die Omnipräsenz befreit nicht von Alltagssorgen. Sie hilft, mit ihnen umzugehen, indem Besucher ihre Kostenbeteiligung selbst festlegen.[2] Klöster, die Gäste aufnehmen, mögen dies ähnlich praktizieren.

Anmerkung

  1. Als ›Umgebung‹ werden Kunstwerke bezeichnet, die durch einen Raum begrenzt sind. Anschaulich und vereinfacht nimmt sich die Künstler:in die Möglichkeiten einer Inneneinrichter:in oder Innenarchitekt:in.
  2. Vgl. dazu die geschäftlichen Grundsätze der transformal GmbH.
Archivdaten  
Beschreibung Umgebung mit performativem Element. Gegen Kostenbeteiligung sind längere Aufenthalte möglich, mit denen die Besucher:in die Rolle des performativen Elements einnimmt. Voraussetzung ist eine formlose Bewerbung mit persönlicher Empfehlung, die auch als Bürgschaft für anfallende Kosten gilt.
B Zustand Betrieb seit 2025 Februar
C Herstellung 2019 November: Konzept
2023 März: Vorbereitung Raum
2023 August bis September: Aufbau
D Eingang 2023 Oktober
E Ort Maße: ca. 7,85 m (T) x 5,9 m (B) x 2,95 m (H)
Lage unweit der geografischen Mitte Berlins
F Bezug »King George III«, Februar 2015 bis Mai 2023
G Reifegrad Fertige Arbeit, Erläuterungsbericht
Zugehörigkeit Olaf Langmack, transformal GmbH