»Museum des Ichs«: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Vernissage.Museum-des-Ichs.IMG 7383.png|240px|right|Copyright © 2023 Miriam Jesske]] | [[Datei:Vernissage.Museum-des-Ichs.IMG 7383.png|240px|right|Copyright © 2023 Miriam Jesske]] | ||
Dies ist eine Arbeit über das Schweigen – als Umgebung mit performativem Element. Ihr Bezug ist Langmack's Ankündigung von 2015, er werde seine Geschichte erzählen. Dies dauerte jedoch weit länger als geplant. Um seine Glaubwürdigkeit zu wahren, schwieg er bis zum Schluss und akzeptierte damit im wirklichen Leben den Verlust der Kontrolle über sein Thema. Das {{T|Museum des Ichs}} | Dies ist eine Arbeit über das Schweigen – als Umgebung mit performativem Element. Ihr Bezug ist Langmack's Ankündigung von 2015, er werde seine Geschichte erzählen. Dies dauerte jedoch weit länger als geplant. Um seine Glaubwürdigkeit zu wahren, schwieg er bis zum Schluss und akzeptierte damit im wirklichen Leben den Verlust der Kontrolle über sein Thema. Das {{T|Museum des Ichs}} ermöglicht das körperliche erfahren von Ideen, die er dabei festgehalten hat. | ||
==Residenz== | ==Residenz== | ||
Die {{W|Residenz}} ist eine traditionsreiche Form Kunstförderung. Eine Künstler:in wird eingeladen, für eine befristete Zeit von Alltagssorgen befreit am Ort der Residenz ihrer Kunst nachzugehen. Künstler führen Residenzen im Lebenslauf auf, da sie, ähnlich wie Sammlungen oder Ausstellungen ihren beruflichen Status dokumentieren. Während in klösterlicher Abgeschiedenheit das Klosterleben und sein religiöser Hintergrund dem spirituellen Erleben dienen oder es für Gäste ermöglichen sollen, ergibt sich eine Führung im Fall Residenz durch den Ort und die Bedingungen, welche Künstler:innen erfüllen, denen der Aufenthalt gewährt wird. | Die {{W|Residenz}} ist eine traditionsreiche Form Kunstförderung. Eine Künstler:in wird eingeladen, für eine befristete Zeit von Alltagssorgen befreit am Ort der Residenz ihrer Kunst nachzugehen. Künstler führen Residenzen im Lebenslauf auf, da sie, ähnlich wie Sammlungen oder Ausstellungen ihren beruflichen Status dokumentieren. Während in klösterlicher Abgeschiedenheit das Klosterleben und sein religiöser Hintergrund dem spirituellen Erleben dienen oder es für Gäste ermöglichen sollen, ergibt sich eine Führung im Fall Residenz durch den Ort und die Bedingungen, welche Künstler:innen erfüllen, denen der Aufenthalt gewährt wird. | ||