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Persönliche Motive: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit dem, was sie erzählt, kann eine Person über andere Macht ausüben, weil darin etwas von ihr enthalten ist. Umgekehrt kann sie einer Erzählung anderer unterliegen und dem, was diese sich über sie erzählen. Olaf Langmack verbindet Motive seines Erzählens mit Lebensabschnitten. Schlüsselbegriff ist die [[transformal GmbH:Konventionen|Selbsterzählung]]:
Mit dem, was sie erzählt, kann eine Person über andere Macht ausüben, weil darin etwas von ihr enthalten ist. Umgekehrt kann sie einer Erzählung anderer unterliegen und dem, was diese sich über sie erzählen. Olaf Langmack verbindet Lebensabschnitte mit Motiven [[Interview|seines Erzählens]]:
 
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| Freiheit der Selbsterzählung || 1994, 1996 bis 2002
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| Methode schöpferischen Handelns || 2003 bis 2014
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| Rekonstruktion der Motivgeschichte || 2015 bis 2022
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== Anmerkung ==
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Version vom 9. Februar 2025, 14:02 Uhr

Mit dem, was sie erzählt, kann eine Person über andere Macht ausüben, weil darin etwas von ihr enthalten ist. Umgekehrt kann sie einer Erzählung anderer unterliegen und dem, was diese sich über sie erzählen. Olaf Langmack verbindet Lebensabschnitte mit Motiven seines Erzählens:

Motive Zeitraum
Entdecken des Erzählens
Gebrauch der Fähigkeit
etwa 1965 bis 1969
persönliche Loyalität 1970 bis 1993
politische Loyalität 1977 bis 1986, 1989
»Statuskerze« [1] 1988 bis 1993
Freiheit der Selbsterzählung 1994, 1996 bis 2002
Methode schöpferischen Handelns 2003 bis 2014
Rekonstruktion der Motivgeschichte 2015 bis 2022
Professionelle Selbsterzählung seit 2022

Anmerkung

  1. Nach dem Gebrauch des Begriffs ›Gedenkkerze‹ durch Dina Wardi in »Siegel der Erinnerung, Das Trauma des Holocaust«, Psychotherapie mit Kindern von Überlebenden, Klett-Cotta, 1990