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»Museum des Ichs«: Unterschied zwischen den Versionen

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==Omnipräsenz==
==Omnipräsenz==
Die {{W|Omnipräsenz}} ist der Aufenthalt in einer stimulierenden Umgebung.<ref name="UMGEBUNG" /> Sie dient dazu, sich von sozialen Bezügen und deren Ortsgebundenheit zu lösen. Die betreffende Umgebung weder für jede Person geeignet noch didaktisch durchdacht. Es gibt keine Rituale, wie sie das Klosterleben auszeichnet, wenn sich der Klostergast dem anschließt. Die Omnipräsenz unterscheidet von der Residenz, dass sie sich nicht an Künstler richtet. Sie unterscheidet vom Kloster, dass sie keine Vorstellung jenseitiger Spiritualität kennt oder deren Mission. An die Person können und werden keine Erwartungen gerichtet. Die Omnipräsenz befreit nicht von Alltagssorgen, ihre Kosten sind selbst zu tragen.
Die {{W|Omnipräsenz}} ist der Aufenthalt in einer stimulierenden Umgebung.<ref name="UMGEBUNG" /> Sie dient dazu, sich von sozialen Bezügen und deren Ortsgebundenheit zu lösen. Die betreffende Umgebung weder für jede Person geeignet noch didaktisch durchdacht. Es gibt keine Rituale, wie sie das Klosterleben auszeichnet, wenn sich der Klostergast dem anschließt. Die Omnipräsenz unterscheidet von der Residenz, dass sie sich nicht an Künstler richtet. Sie unterscheidet vom Kloster, dass sie keine Vorstellung jenseitiger Spiritualität kennt oder deren Mission. An die Person können und werden keine Erwartungen gerichtet. Die Omnipräsenz befreit nicht von Alltagssorgen, ihre Kosten sind selbst zu tragen.
 
==Anmerkung==
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<ref name="UMGEBUNG">Als {{W|Umgebung}} werden Kunstwerke bezeichnet, die durch einen Raum begrenzt sind. Anschaulich und vereinfacht tritt die Künstler:in an die Stelle des Inneneinrichters oder Innenarchitekten.</ref>
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Version vom 3. August 2025, 19:43 Uhr

Copyright © 2023 Miriam Jesske
Copyright © 2023 Miriam Jesske

Dies ist eine Arbeit über das Schweigen als Umgebung mit performativem Element. Ihr Bezug war Langmack's Ankündigung 2015, er werde seine Geschichte erzählen. Dies dauerte jedoch weit länger als geplant. Um seine Glaubwürdigkeit zu wahren, schwieg er bis zum Ende. So misslang es ihm, sein Thema zu beherrschen. Diese Arbeit illustriert Ideenzusammenhänge, die er währenddessen festgehalten hat.

Residenz

Die ›Residenz‹ ist eine traditionsreiche Form Kunstförderung. Eine Künstler:in wird eingeladen, für eine befristete Zeit von Alltagssorgen befreit am Ort der Residenz ihrer Kunst nachzugehen. Künstler führen Residenzen im Lebenslauf auf, da sie, ähnlich wie Sammlungen oder Ausstellungen ihren beruflichen Status dokumentieren. Während in klösterlicher Abgeschiedenheit das Klosterleben und sein religiöser Hintergrund dem spirituellen Erleben dienen oder es für Gäste ermöglichen sollen, ergibt sich die geistige Führung im Fall Residenz durch den Ort und die Bedingungen, welche Künstler:innen erfüllen, denen der Aufenthalt gewährt wird.

Omnipräsenz

Die ›Omnipräsenz‹ ist der Aufenthalt in einer stimulierenden Umgebung.[1] Sie dient dazu, sich von sozialen Bezügen und deren Ortsgebundenheit zu lösen. Die betreffende Umgebung weder für jede Person geeignet noch didaktisch durchdacht. Es gibt keine Rituale, wie sie das Klosterleben auszeichnet, wenn sich der Klostergast dem anschließt. Die Omnipräsenz unterscheidet von der Residenz, dass sie sich nicht an Künstler richtet. Sie unterscheidet vom Kloster, dass sie keine Vorstellung jenseitiger Spiritualität kennt oder deren Mission. An die Person können und werden keine Erwartungen gerichtet. Die Omnipräsenz befreit nicht von Alltagssorgen, ihre Kosten sind selbst zu tragen.

Anmerkung

  1. Als ›Umgebung‹ werden Kunstwerke bezeichnet, die durch einen Raum begrenzt sind. Anschaulich und vereinfacht tritt die Künstler:in an die Stelle des Inneneinrichters oder Innenarchitekten.
Archivdaten  
Beschreibung Umgebung mit performativem Element. Gegen Kostenbeteiligung sind längere Aufenthalte möglich, mit denen der Besucher die Rolle des performativen Elements einnimmt. Voraussetzung ist eine formlose Bewerbung mit persönlicher Empfehlung, die auch als Bürgschaft für anfallende Kosten gilt.
B Zustand seit 2025 Februar
C Herstellung 2019 November: Konzept
2023 März: Vorbereitung Raum
2023 August bis September: Aufbau
D Eingang 2023 Oktober
E Ort Maße: ca. 7,85 m (T) x 5,9 m (B) x 2,95 m (H)
Lage unweit der geographischen Mitte Berlins
F Bezug »(Autofiktiver Roman)«, Februar 2015 bis Mai 2023
G Reifegrad Fertige Arbeit
Erläuterungsbericht
Zugehörigkeit Olaf Langmack
transformal GmbH