Schöpferischer Standpunkt: Unterschied zwischen den Versionen
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[[en:Creative Position]] | <div id="preprint-magic"></div>{{BookNav|book=Inhaltsverzeichnis}}[[en:Creative Position]] | ||
Wir empfinden als unpersönlich, wenn eine Person nach ihrem Selbst- oder einem Fremdbild zu handeln scheint. Eine Person wird als präsent empfunden, wenn ihr Selbst- und Fremdbild gleich sind – die Bilder verschwinden aus ihrem Bewusstsein und machen dem gemeinsamen Erleben Platz. Dies illustriert die Interaktion{{Index|5}} mit dem Foto{{Index|7}}. | Wir empfinden als unpersönlich, wenn eine Person nach ihrem Selbst- oder einem Fremdbild zu handeln scheint. Eine Person wird als präsent empfunden, wenn ihr Selbst- und Fremdbild{{X|359}} gleich sind – die Bilder verschwinden aus ihrem Bewusstsein und machen dem gemeinsamen Erleben Platz. Dies illustriert die Interaktion{{Index|5}} mit dem Foto{{Index|7}}. | ||
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|both=Präsenz | |both=Präsenz | ||
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==Schöpferisches Handeln== | ==Schöpferisches Handeln== | ||
Der Anspruch auf Schutz ihrer {{W|[[{{T|Olaf Langmack}}#Über die 8. Ausgabe|körperlichen Integrität]]}} wird den Bürgern von manchen Verfassungen eingeräumt. Dieses Recht meint auch ihren Schutz vor Gewalt und Verletzungen. Das Gegenstück ist das Recht, mit sich selbst schöpferisch umzugehen. Eine Person kann | Der Anspruch auf Schutz ihrer {{W|[[{{T|Olaf Langmack}}#Über die 8. Ausgabe|körperlichen Integrität]]}} wird den Bürgern von manchen Verfassungen eingeräumt. Dieses Recht meint auch ihren Schutz vor Gewalt und Verletzungen. Das Gegenstück ist das Recht, mit sich selbst schöpferisch umzugehen. Eine Person kann sich als Gegenstand ihres schöpferischen Handelns betrachten. In ihren Reisepass gehört nichts, was ihr darin Grenzen setzt. | ||
==Sich Denken== | ==Sich Denken== | ||
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{{T|Es ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht als Werke auszeichnen. Sie wären unglaubwürdig, weil sie nicht genug Abstand zu ihren Arbeiten haben. Im Fall der Personalität als Arbeit wäre es doppelt lächerlich{{Index|4}}, sich als Künstler seines Selbst zu bezeichnen. {{W|Sich}} kann man als Arbeit betrachten – nicht als Werk.}} | {{T|Es ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht als Werke auszeichnen. Sie wären unglaubwürdig, weil sie nicht genug Abstand zu ihren Arbeiten haben. Im Fall der Personalität als Arbeit wäre es doppelt lächerlich{{Index|4}}, sich als Künstler seines Selbst zu bezeichnen. {{W|Sich}} kann man als Arbeit betrachten – nicht als Werk.}} | ||
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{{T|Die wahre Herausforderung: sein Selbst selbst zu erzählen. Die Schwierigkeiten fangen schon damit an, sich zu denken.}} | |||
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