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Schöpferischer Standpunkt: Unterschied zwischen den Versionen

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Personalität manifestiert sich im Fluß des individuellen Daseins immer wieder neu. Sie im Fluß zu sehen, befreit schöpferisches Handeln von individuellen Eigenheiten wie dem Alter, dem Körper oder der Herkunft. Bis 2023 [[Das Interview|galt]] Olaf Langmacks [[Schöpferischer Werdegang|schöpferisches Interesse]] sich selbst. Seither vertritt er ein ›Recht auf freie Identität‹.  
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== Meine Motivgeschichte ==
{{{{ImageViewer
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&raquo;Meine Leitmotive waren von [[:Kategorie:2003 April bis 2014 September|2003 bis 2014]] meine Geschichte und von [[:Kategorie:2015 Februar bis 2023 Mai|2015 bis 2023]]
|second=Datei:384-22.Mono.post.png
meine Personalität. Dies hatte schließlich praktische und auch wirtschaftliche [[&raquo;(Autofiktiver Roman)&laquo;#Produktionsarchiv|Konsequenzen]]. Ich habe in der Zeit meinen sozialen Umgang soweit möglich reduziert, zu Anfang aus eigenem Entschluss und während der COVID19 Lockdowns gezwungen. Auch [[&raquo;Olaf Langmack&laquo;#Ausgabe8|Webarbeit]] habe ich ganz unterlassen.&laquo;  
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</blockquote>
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|left=&lsaquo;&nbsp;Selbstbild
|right=Fremdbild&nbsp;&rsaquo;
|both=Da&nbsp;sein
}}}}
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==Selbst- und Fremdbild==
Wenn vom Selbst- und Fremdbild einer Person geredet wird, ist Fotografie nur ein Sinnbild. Eine Person <u>ist</u> weder ihr Selbst- noch ihr Fremdbild. Wir empfinden als unpersönlich, wenn eine Person nach ihrem Selbst- oder einem Fremdbild zu handeln scheint. Als persönlich empfinden wir, was wir gemeinsam erleben.
==Gegenwärtigkeit==
Die Interaktion{{Index|5}} mit der Fotografie auf dieser Seite illustriert diese Begriffe. Wenn einer Person ihr Selbst- oder das Fremdbild im Handeln bewusst sind, verliert sie von ihrem <u>da</u> sein. Anschaulich sind beide Bilder verschieden und es ist unbedeutend, welches der beiden im Denken mehr Raum einnimmt. Die Person wird als anwesend empfunden, wenn ihr Selbst- und Fremdbild gleich sind &ndash; andere Bilder verschwinden aus ihrem Bewusstsein, sie ist da.
==Personalität und Sozialität==
Der Begriff Personalität kürzt hier den Ausdruck &rsaquo;personale Identität&lsaquo; ab. Er bezeichnet, was eine Person einzigartig werden lässt: Personalität zeigt sich darin, wie sie ihr Selbst- und Fremdbild auflöst.  
 
Analog kürzt Sozialität &rsaquo;soziale Identität&lsaquo; ab. Zum Beispiel wird die Sozialität einer Person in ihrem Reisepass festgehalten. Der hält fest, welches Individuum sie ist, wenn sie am sozialen Geschehen teilnimmt.
==Schöpferisches Handeln==
Eine Person kann ihre Personalität als Gegenstand ihres schöpferischen Handelns betrachten &ndash; je nachdem, unter welchen sozialen Bedingungen sie lebt. Weil und wenn ihr schöpferisches Handeln ihre Sozialität herausfordert, gehört auch in den Reisepass nichts, was ihr darin Grenzen setzt.


== Mein Selbstverständnis ==
Der Anspruch auf Schutz ihrer &rsaquo;körperlichen Integrität&lsaquo; wird den Bürgern von manchen Verfassungen eingeräumt. Dieses Recht meint auch ihren Schutz vor Gewalt und Verletzungen. Das Gegenstück ist das Recht, mit sich selbst schöpferisch umzugehen.
==Sich Denken==
Olaf Langmack:
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&raquo;Im Alltag ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht selbst als Werke auszeichnen, weil sie nicht genug Abstand haben. Im Fall der Personalität als Arbeit wäre bestenfalls lächerlich{{Index|4}} sich Künstler seines Selbst zu nennen. Sich selbst kann man als Arbeit betrachten &ndash; nicht als Werk.&laquo;
&raquo;Es ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht selbst als Werke auszeichnen. Sie sind dabei unglaubwürdig, weil und wenn sie nicht genug Abstand zu ihren Arbeiten haben. Im Fall der &rsaquo;Personalität als Arbeit&lsaquo; wäre es doppelt lächerlich{{Index|4}}, sich als Künstler seines Selbst zu bezeichnen. Sich kann man als Arbeit betrachten &ndash; nicht als Werk.&laquo;
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== Meine Methoden ==
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&raquo;Um meinen blinden Fleck zu umgehen, arbeite ich nach bestimmten Methoden. Um sie zu entwickeln hat geholfen, dass ich Informatik studiert, mich in Philosophie, Literatur und Fotografie weitergebildet und mir drei sehr unterschiedliche psychologische Behandlungen gegönnt habe.&laquo;
&raquo;Ich will den Reichtum des Daseins ausschöpfen. Also folge ich der Überlegung, dass alles, was vom Denken ausgeht, existiert.{{Index|6}} Wie sollte das meinen Körper ausschließen?&laquo;
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== Personalität v. Sozialität ==
Olaf Langmack versteht [[Persönliche Motive#Persönliche Werte|personale Identität]] (kurz: Personalität) als Spannungsverhältnis des Selbst- und Fremdbildes einer Person. Er versteht als [[Professionelle Motive|soziale Identität]] (kurz: Sozialität), wie Personalität im Alltag aufgehoben wird. Ein Beispiel sozialer Identität ist, was über eine Person in ihrem Reisepass steht. Seine Parole von einem &rsaquo;Recht auf freie Identität&lsaquo; behauptet den Vorrang personaler vor sozialer Identität.
[[Kategorie:Beschreibung]]
[[Kategorie:Beschreibung]]
[[Kategorie:Bild (Web)]]
[[Kategorie:Parole]]
[[Kategorie:Parole]]
[[Kategorie:Konzept]]
[[Kategorie:Konzept]]
[[Kategorie:Individuum]]
[[Kategorie:Individuum]]

Version vom 23. Juni 2025, 11:37 Uhr

Selbst- und Fremdbild

Wenn vom Selbst- und Fremdbild einer Person geredet wird, ist Fotografie nur ein Sinnbild. Eine Person ist weder ihr Selbst- noch ihr Fremdbild. Wir empfinden als unpersönlich, wenn eine Person nach ihrem Selbst- oder einem Fremdbild zu handeln scheint. Als persönlich empfinden wir, was wir gemeinsam erleben.

Gegenwärtigkeit

Die Interaktion[5] mit der Fotografie auf dieser Seite illustriert diese Begriffe. Wenn einer Person ihr Selbst- oder das Fremdbild im Handeln bewusst sind, verliert sie von ihrem da sein. Anschaulich sind beide Bilder verschieden und es ist unbedeutend, welches der beiden im Denken mehr Raum einnimmt. Die Person wird als anwesend empfunden, wenn ihr Selbst- und Fremdbild gleich sind – andere Bilder verschwinden aus ihrem Bewusstsein, sie ist da.

Personalität und Sozialität

Der Begriff Personalität kürzt hier den Ausdruck ›personale Identität‹ ab. Er bezeichnet, was eine Person einzigartig werden lässt: Personalität zeigt sich darin, wie sie ihr Selbst- und Fremdbild auflöst.

Analog kürzt Sozialität ›soziale Identität‹ ab. Zum Beispiel wird die Sozialität einer Person in ihrem Reisepass festgehalten. Der hält fest, welches Individuum sie ist, wenn sie am sozialen Geschehen teilnimmt.

Schöpferisches Handeln

Eine Person kann ihre Personalität als Gegenstand ihres schöpferischen Handelns betrachten – je nachdem, unter welchen sozialen Bedingungen sie lebt. Weil und wenn ihr schöpferisches Handeln ihre Sozialität herausfordert, gehört auch in den Reisepass nichts, was ihr darin Grenzen setzt.

Der Anspruch auf Schutz ihrer ›körperlichen Integrität‹ wird den Bürgern von manchen Verfassungen eingeräumt. Dieses Recht meint auch ihren Schutz vor Gewalt und Verletzungen. Das Gegenstück ist das Recht, mit sich selbst schöpferisch umzugehen.

Sich Denken

Olaf Langmack:

»Es ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht selbst als Werke auszeichnen. Sie sind dabei unglaubwürdig, weil und wenn sie nicht genug Abstand zu ihren Arbeiten haben. Im Fall der ›Personalität als Arbeit‹ wäre es doppelt lächerlich[4], sich als Künstler seines Selbst zu bezeichnen. Sich kann man als Arbeit betrachten – nicht als Werk.«

»Ich will den Reichtum des Daseins ausschöpfen. Also folge ich der Überlegung, dass alles, was vom Denken ausgeht, existiert.[6] Wie sollte das meinen Körper ausschließen?«