Schöpferischer Standpunkt: Unterschied zwischen den Versionen
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Analog kürzt Sozialität ›soziale Identität‹ ab. Zum Beispiel wird die Sozialität eines Individuums in seinem Reisepass festgehalten. Der hält fest, welches Individuum es ist, wenn es am sozialen Geschehen teilnimmt. | Analog kürzt Sozialität ›soziale Identität‹ ab. Zum Beispiel wird die Sozialität eines Individuums in seinem Reisepass festgehalten. Der hält fest, welches Individuum es ist, wenn es am sozialen Geschehen teilnimmt. | ||
Version vom 24. Juni 2025, 11:53 Uhr
Selbst- und Fremdbild
Wenn vom Selbst- und Fremdbild einer Person geredet wird, ist Fotografie nur ein Sinnbild. Eine Person ist weder ihr Selbst- noch ihr Fremdbild. Wir empfinden als unpersönlich, wenn eine Person nach ihrem Selbst- oder einem Fremdbild zu handeln scheint. Als persönlich empfinden wir, was wir gemeinsam erleben.
Personalität und Sozialität
Der Begriff Personalität kürzt hier den Ausdruck ›personale Identität‹ ab. Er bezeichnet, was eine Person einzigartig werden lässt: Personalität zeigt sich darin, wie sich Selbst- und Fremdbild auflösen.
Analog kürzt Sozialität ›soziale Identität‹ ab. Zum Beispiel wird die Sozialität eines Individuums in seinem Reisepass festgehalten. Der hält fest, welches Individuum es ist, wenn es am sozialen Geschehen teilnimmt.
Schöpferisches Handeln
Eine Person kann ihre Personalität als Gegenstand ihres schöpferischen Handelns betrachten – je nachdem, unter welchen sozialen Bedingungen sie lebt. Weil und wenn ihr schöpferisches Handeln ihre Sozialität herausfordert, gehört auch in den Reisepass nichts, was ihr darin Grenzen setzt.
Der Anspruch auf Schutz ihrer ›körperlichen Integrität‹ wird den Bürgern von manchen Verfassungen eingeräumt. Dieses Recht meint auch ihren Schutz vor Gewalt und Verletzungen. Das Gegenstück ist das Recht, mit sich selbst schöpferisch umzugehen.
Sich Denken
Olaf Langmack:
»Es ist selbstverständlich, dass Künstler ihre Arbeiten nicht als Werke auszeichnen. Sie wären unglaubwürdig, weil sie nicht genug Abstand zu ihren Arbeiten haben. Im Fall der ›Personalität als Arbeit‹ wäre es doppelt lächerlich[4], sich als Künstler seines Selbst zu bezeichnen. ›Sich‹ kann man als Arbeit betrachten – nicht als Werk.«
»Ich will den Reichtum des Daseins ausschöpfen. Also folge ich der Überlegung, dass alles, was vom Denken ausgeht, existiert.[6] Wie könnte das meinen Körper ausschließen?«